HomeHochschulrechtStudienplatzklage

Achtung Fristablauf! Fachhochschulen (FH) in Niedersachsen: Frist 20.08.2018/20.09.2018; Universitäten in Niedersachsen: Frist 15.10.2018

Die Studienplatzklage

Das Recht auf freie Berufswahl wird durch das Grundgesetz garantiert. Hierzu gehört auch das Recht, sich zum Wunschberuf ausbilden zu lassen. Insbesondere in den medizinischen Berufen wie Zahnmedizin, Tiermedizin sowie Humanmedizin ist jedoch die von den Universitäten zur Verfügung gestelle Anzahl an Studienplätzen weit geringer als die Anzahl der Studienplatzbewerber.

In den zulassungsbeschränkten Studiengängen - darunter fallen z.B. auch Pharmazie und Psychologie - bleiben dem angehenden Studenten dessen Abitursdurchschnitt unterhalb des Nummerus clausus liegt häufig nur der Weg ins Ausland, jahrelange Wartezeit oder die Abkehr vom eigentlichen Berufswunsch.

Eine andere Möglichkeit ist die "Klage auf Zulassung außerhalb der festgesetzten Kapazität" oder "Kapazitätsklage". Diese sogenannte Studienplatzklage, deren Herzstück ein verwaltungsgerichtliches Eilverfahren darstellt, ist in ihren Erfolgsaussichten weitgehend unanbhängig von Abiturnote und Wartezeit. In vielen Fällen haben die Hochschulen tatsächlich mehr Studienplätze zur Verfügung als sie vergeben. Wird das gerichtlich festgestellt, werden diese zusätzlichen Kapazitäten verteilt und es besteht die Chance für den Kläger einen dieser Plätze zu erhalten.

Der Erfolg einer Studienplatzklage hängt von zwei Dingen ab: Erstens müssen weitere Studienkapazitäten an der Hochschule aufgedeckt werden und zweitens muss der Antragssteller einen dieser Plätze bekommen. Die aufgedeckten Kapazitäten werden von den Universitäten nach unterschiedlichen Kriterien unter den Antragsstellern verteilt. Unabhängig von diesen Verteilungskriterien - die häufig durch ein Losverfahren ersetzt werden - stehen die Chancen des einzelnen Antragsstellers besser, je weniger Bewerber es um die außerkapazitären Plätze gibt.

Der angehende Student der auf Grund des hohen NC in seinem Wunschstudienfach nur geringe Chancen sieht im Rahmen des ordentlichen Bewerbungsverfahrens  in absehbarer Zeit einen Studienplatz zu erlangen, sollte sich also mit der Möglichkeit der Kapazitätsklage befassen. Zu den Erfolgsaussichten und voraussichtlichen Kosten, sowie der Möglichkeit diese durch eine Rechtsschutzversicherung abzufedern, können Sie sich gern zur persönlichen Beratung an mich wenden oder sich auf der folgenen Seite informieren:

www. diestudienplatzklage.de

Eine Informationsbroschüre zu diesem Thema ist an dieser Stelle im .pdf-Format hinterlegt.

Go to top